“Deutsche Bank” oder “Die Kunst sich selbst zu shorten”
Was macht denn die Deutsche Bank da? Sie “verkauft zur Stärkung der Kapitalbasis” eigene Aktien!
Ja was ist das denn? Was wird uns denn da als good news präsentiert?
Böswillig ließe sich nämlich sagen, die Deutsche Bank shortet sich selbst.
Zur Erinnerung: Bis vor kurzem kauften die Ackermänner noch eigene Aktien zurück. (Natürlich) zu höheren Preisen als sie jetzt bekommen.
Das sind schon bittere Kröten, die da in Frankfurt geschluckt werden müssen.











Am 13. November 2008 um 10:26 Uhr
Vorausschauende Unternehmenspolitik!
Am 13. November 2008 um 12:41 Uhr
Nun, das zeigt vier schmerzhafte Wahrheiten:
1. Schon im Mai hat die Führung der Bank also mit einem weiteren Fallen der Kurse gerechnet (bzw. der dringenden Notwendigkeit, Geld zurückzulegen).
2. Alle Rückkäufe ab 2002 notieren inzwischen im Minus (soviel zum Thema \\
Am 13. November 2008 um 12:44 Uhr
langfristige Geldanlage).
3. Mit den jetzigen verkäufen wird ein Verlust von über 500 Mio. € realisiert!
4. Der Verkauf von 10 Mio. Aktien erzeilt noch ca. 250 - 300 Mio. € - und das soll die Eigenkapitalbasis der größten deutschen Bank entscheidend stärken??
Armes Deutschland!
Am 13. November 2008 um 16:43 Uhr
Danke fürs Durchrechnen Investorix. Da fehlen einem tatsächlich die … Worte
Am 14. November 2008 um 11:52 Uhr
Die Aktion macht schon Sinn. Eigene Aktien im Bestand sind vom gezeichneten Kapital zur Ermittlung des aufsichtsrechtlich anerkannten Kernkapitals (genannt Tier 1) abzuziehen. Aus dem im Gegenzug erhaltenen Cash werden keine risikogewichteten Aktiva (RwA) generiert. Damit ergibt sich aus der Transaktion ausschliesslich der Effekt, dass die Abzugsposition zum KK (Tier 1) wegfällt, was schliesslich Ziel war.
Am 14. November 2008 um 11:57 Uhr
Danke Basel 2. Aber warum dann vorher das Rückkaufprogramm?