Die Sache mit den 300 Punkten

Ob Bären- oder Bullenmarkt, die Meinungen darüber, welches Börsentier derzeit den Ton angibt, sind gespalten. Bullenrallies im Bärenmarkt? Oder doch nur bärische Korrekturen im Bullenmarkt?

Hilfsmittel müssen also her, um die Lage besser beurteilen zu können.

Die Leute von Lowry Research probieren es mit folgender Beobachtung: Während des Börsenabschwungs der Jahre 2000 bis 2003 gab es 16 Zwischenrallies beim Dow Jones mit 300 oder mehr Punkten. Trotz dieser gewaltigen Gewinne rutschte der Dow aber immer weiter ab (und die anderen Indizes auch).

Während des Anstiegs März 2003 bis Oktober 2007 gab es dagegen keinen einzigen 300-Punkte-Plus-Tag.

Während des Abschwungs seit Herbst 2007 gab es wieder 300er-Rallies - bisher sechs. Demnach wären wir also in einem Bärenmarkt …

Interessante Beobachtung. Natürlich kann man auch mäkeln: Warum 300 Punkte und nicht 200 oder 400? Warum eine absolute Zahl und keine prozentuale Berechnung? Warum der Dow und nicht der breite S&P?

Ich weiß es nicht … Fakt ist aber offensichtlich, dass die Volatilität im Abschwung deutlich zunimmt.

Ich bleibe also dabei: Cash is King

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