Wenn dumme Leute dummen Leuten Angst machen

Was um Himmels willen treibt einen Menschen dazu, in einem Forum bei “Spiegel Online” folgende Nachricht zu hinterlassen (es geht um die Bankenkrise):

Man mag den eigenen Augen nicht glauben. Aber so ist das eben, wenn dumme Leute dummen Leuten Angst machen

Warum ist es so schwer zu begreifen, dass eine (wenn auch signifikante) Verteuerung einzelner (wenn auch wichtiger) Produkte, nicht zwangsläufig zu Hyperinflation und Stagflation führt und zum Ende unseres Geldsystems? Warum ist es so schwer zu verstehen, dass die Fehlallokation von Geld im US-Immobiliensektor rückgeführt werden muss, und dass dies zwar schmerzhaft ist, aber nicht zwangsläufig zum Tod der gesamten Finanzbranche führt. Warum ist so schwer zu begreifen, dass Rezessionen nicht des Teufels sind, sondern notwendig, und dass ein Abschwung zwangsläufig zu niedrigeren Rohstoffpreisen führt, was wiederum der gefühlten Inflation zu Leibe rückt.

In einem Jahr werden wir eher über Deflation sprechen als über Inflation.

Ich bleibe dabei: Mittelfristig werden die Zinsen wieder sinken, die Anleihenkurse steigen, die Rohstoffe nicht weiter in den Himmel wachsen, Aktien wieder steigen.

Nur: wann haben wir den Boden erreicht? Die schwierigste aller schwierigen Fragen. Jetzt schon? Ich bin nicht ganz überzeugt. Was Dax und Dow gerade nach oben zieht, sind die arg gebeutelten Finanz- und Konsumaktien (auch Automobile). Und das sieht eher nach einer überfälligen Gegenreaktion aus denn nach echter Bodenbildung. Oder?

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