Der Bulle im Bär
Vom ausgeprochenen Bullen habe ich mich bekanntlich im Verlauf des Januars zum Bären gewandelt (einen Tick früher wäre besser gewesen? Stimmt!). Jedenfalls bin ich weder ein Perma-Bull, noch ein Perma-Bear, wie die Amerikaner sagen, sondern versuche das Camp zur rechten Zeit zu wechseln.
Noch ist es nicht soweit. Allerdings macht mich eine Sache stutzig: Die Nachrichten in den vergangenen Tagen waren alles andere als gut. Miserabel wäre die passende Vokabel. US-Verbrauchervertrauen, US-Hauspreisindex, US-Auftragseingänge – alles schlecht. Und in Deutschland lässt sich der ifo-Index durchaus negativ deuten.
Trotzdem hielten sich die Kurse erstaunlich gut. Und charttechnisch scheinen die wichtigen Indizes an mittelfristig interessanten Marken zu hängen, die entweder einen weiteren Abschwung oder eine Stabilisierung nach sich ziehen werden.
Damit ich das Camp jedoch tatsächlich wechsle, braucht es aber mehr als schlechte Nachrichten, die ignoriert werden. Für steigende Kurse muss schon ein Katalysator her. Vielleicht ist das die Aussicht auf Megafusionen, die auch an der Börse Frakfurt gerade die Runde machen (Allianz, Deutsche Bank, Postbank und Co).
Wir werden sehen. Man muss auch warten können.









