50 Jahre Erfahrung

Dass Pfeile-werfende Schimpansen an der Börse besser abschneiden als Aktien-analysierende Geldverwalter hat Princeton-Professor Burton Malkiel vor 30 Jahren mit seinem Buch „A Random Walk On Wall Street“ behauptet (und letztlich auch bewiesen). Jetzt hat er ein neues Buch geschrieben, es heißt „Von der Wall Street zur chinesischen Mauer“. Schimpansen kommen darin nicht vor, dafür aber erklärt Malkiel, warum China immer noch ein spannendes Investment ist.

Um 11 Uhr habe ich ihn in einem Hotel-Foyer in der Münchner Innenstadt getroffen, Fragen gestellt (nicht nur zum Thema China) und viele Antworten bekommen. Nur muss das jetzt noch druckreif zusammengetragen werden. Ich bitte um Geduld. Die Komplettversion erscheint übermorgen in der EURO am Sonntag.

Aber eines vorweg: Malkiel gehört zu denen, die kein rasches Ende der Börsenkrise erwarten. „Die Krise ist komplexer als alle anderen, die ich in den vergangenen Jahren erlebt habe. Und die Märkte sind enger miteinander verküpft als je zuvor. Deshalb gibt es so gut wie keine Bereiche, die von der Krise nicht in irgendeiner Form betroffen sind. Manche Analysten sind anderer Meinung und erwarten, dass sich im zweiten Halbjahr alles zum Guten wendet. Ich gehöre nicht dazu.“

Malkiel ist inzwischen 75 Jahre alt. Er beobachtet die Märkte seit einem halben Jahrhundert.

BM

Einen Kommentar schreiben

This is a captcha-picture. It is used to prevent mass-access by robots. (see: www.captcha.net)

Sie müssen die 7 Zeichen im Bild, (Zahlen von 0 - 9 und Buchstaben von A - F), in das Feld eintragen und das Formular abschicken um den Kommentar zu senden.

  

Code neu Generieren