Wohin mit 1,5 Billionen Dollar?
Zum Wochenstart eine Karikatur:
Und gleich zurück zur Ernsthaftigkeit.
Dass die Chinesen auf Devisenreserven sitzen, die inzwischen 1,53 Billionen Dollar betragen, ist vielleicht bekannt, dass dieser Geldberg jeden Monat um 40 Milliarden wächst eventuell auch. Was sie damit machen aber vermutlich nicht.
Die China Investment Corp (CIC), das ist der offizielle Staatsfonds, darf davon derzeit 200 Milliarden verwalten (mit der Aussicht auf viel, viel mehr), und damit das gut klappt, haben sie sich einen Dreh ausgedacht: sie machen es nicht (mehr) selbst! Derzeit bewerben sich 100 internationale Geldverwalter, um ein Stück vom Geldkuchen abzubekommen. CIC will Intermediäre, seit es nach dem misslungenen Blackstone-Deal nur so an Kritik hagelte … (Blackstone verlor seit dem China-Engagement 40 Prozent an Wert!)
Das erste Mandat ging übrigens an die Private-Equity-Gesellschaft JC Flowers. Die investieren mit Vorliebe in marode Finanzinstitute … Die westliche Bankenwelt wird also auch weiterhin auf Geld aus Fernost zählen können!










Am 15. Februar 2008 um 10:00 Uhr
Die Japaner kommen wohl auch bald mit einem Staatsfonds. Eine Billion Devisenreserven haben die jetzt!