Noch tiefer
Die Société Générale teilt mit, dass fehlgeschlagene Geschäfte des Händlers Jérôme Kerviel der Bank einen Verlust von 4,9 Milliarden Euro bescheren. Nicht schlecht für einem Kerl, der in der Abteilung der Bank gearbeitet hat, die solchen Missbrauch eigentlich verhindern soll. Dann waren da bei der SG noch Abschreibungen von 2,05 Milliarden Euro im vierten Quartal 2007 im Zusammenhang mit der Kreditkrise. Vermutlich wollte Kerviel dieses Minus mit seinen Spekulationen ausgleichen?.
Bin an Nick Leeson erinnert … und an den Film Rogue Trader mit Ewan McGregor.
Dass die Société Générale, als sie Kerviels Positionen auf den Dax auflöste, die deutsche Börse mit nach unten getrieben hat, gilt mittlerweile als gesichert.
Jetzt soll der Franzose aber auch daran Schuld sein, daß Heli-Ben, die Zinsen so deutlich senkte! What is going on? Den Aktienmarkt zu stützen, gehört definitiv nicht zu den Aufgaben der Notenbank Fed …
Wo das endet, wissen wir nicht. Wo Kerviel endet schon:
Und sonst? Links zum Selberstaunen!
Ein Leser macht mich zum Kontraindikator (siehe Kommentare zum gestrigen Beitrag): Wenn der Blümel zum Bären werde, solle es wieder nach oben gehen! Zu viel der Ehre! … Ich bleibe negativ, werde aber bei gegenläufigem Börsentrend über meine Vermarktung als Indikator nachdenken. Job-Angebote?











Am 28. Januar 2008 um 12:07 Uhr
KAUFKURSE! Banken billig wie lange nicht…
Am 1. Februar 2008 um 12:10 Uhr
Unsinn!! Banken immer noch zu teuer