… über indische Hausfrauen

„Die Nachfrage nach Gold ist nahezu Null.“ Sagt Suresh Hundia, das ist der Präsident der Bombay Bullion Association. „Die Inder nehmen Gewinne mit und verkaufen ihr Gold zurück an die Juweliere mit zwei bis drei Prozent Abschlag zu den Weltmarktpreisen.“ „Could Indian housewives be calling the top of the gold market? Many are selling unwanted jewellery into a surging recycling market and deferring all but essential purchases of the precious metal … “, so die „Financial Times“.

Warum das wichtig ist?

Indien ist der weltgrößte „Konsument” von Gold (neun Prozent des Welthandels!). Dazu ein höchst sensibler, was den Preis des Edelmetalls angeht. Und wenn nach den jüngsten Rekordpreisen jenseits der 900-Dollar-Marke für eine Unze, im großen Stil verkauft wird, schlägt das (mit etwas Verzögerung) auch auf die Weltmarktpreise um.

Dazu mein Lieblingschart (Quelle: privateer.com, click to enlarge):

Gold-Korrektur

Es sieht nach Korrektur aus.

Noch mal zu den Indern: Seit dem Goldrausch der vergangenen Wochen (der Preis kletterte von 800 auf 900 Dollar) kam der Import des Metalls nach Indien fast zum Stillstand. Laut Bombay Bullion Association gingen die Einfuhren um 70 bis 80 Prozent zurück.

Und sonst? Links zum Selberstaunen!

Passend zur Diskussion um die Schließung des Nokia-Werkes in Bochum: ein SZ-Interview mit Herbert Hainer, Adidas-Chef. Auszug …

SZ: Ist die Produktion in Deutschland dauerhaft verloren?

Hainer: Zumindest die nächsten 10 bis 20 Jahre. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich eine Art Wanderzirkus. Früher war Pirmasens das Zentrum der Schuhindustrie. Vor 15 Jahren wurde die Produktion nach Korea verlagert. Heute gibt es dort keine Schuhfabriken mehr, weil Korea zu teuer wäre. Jetzt wird in China produziert. Von dort ziehen die ersten Fabrikanten bereits nach Vietnam und Indonesien weiter. Vielleicht kommt die Produktion irgendwann nach Europa zurück. Aber so schnell geht das nicht.

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