Allzeithoch
Vergangene Woche kletterte der Preis für eine Feinunze Gold so hoch wie nie zuvor – Alltime High. Gleichzeitig legten Aktien (laut US-Wirtschaftsmagazin „Barrons“) den „schlimmsten Neujahrsstart seit 1932“ hin. Ein schlagzeilenträchtiger Auftakt ins neue Börsenjahr. Und ein mit Kummer und Sorgen beladener: Rezessionsangst und Inflationsangst gehen um, und wer es ganz dramatisch will, zittert vor Stagflationsangst.
Dass Subprime zum Wort des Jahres 2007 in den USA gewählt wurde, ist da nur konsequent.
Trotzdem wagte es zum Jahresbeginn einer – begleitet von Hohn und Spott – für Aktien ein besseres Jahr als für Gold vorherzusehen. Mutig. Mark Hulbert ist der Mann, bekennender Contrarian, Querdenker vom Börsenportal Market-Watch. Hulberts Hilfsmittel sind Stimmungsindikatoren auf Basis von Börsenbriefempfehlungen. Und die sind laut Hulbert: für Aktien zu negativ, und für Gold zu positiv.
Zu simpel? In den vergangenen Jahren behielt Hulbert recht.
Trotzdem zu simpel? Andere Indikatoren scheinen den Mann zu bestätigen:
Etwa das Verhältniss von Puts und Calls - zu negativ
Oder der Stimmungsindikator der American Association of Individual Investors - zu negativ
Und wem das noch nicht reicht, der halte es mit „Dr. Doom“ Marc Faber, der schon Anfang Dezember bei einem Preis von 800 Dollar für die Unze eine Korrektur beim Gold erwartete (Damals eindeutig zu früh, wir hatten das gerügt! Auf dem aktuellen Level aber nachvollziehbar).










