Buffetts Ausblick
Bei CNBC gibt es die Kolumne „Warren Buffett Watch“, ein Versuch dem Börsen-Altmeister auf die Finger zu schauen. „Keeping Track of Americas Billionaire Next Door“, heißt es in der Unterzeile. Das gelingt auch ganz gut, immerhin darf CNBC-Beobachterin Betty Quick mit Buffett bisweilen auf Reisen gehen.
Wer so dicht dran ist, fühlt sich berufen, die jüngsten Äußerungen Buffetts für einen Ausblick auf das kommende Börsenjahr zu nutzen. Das Ergebnis heißt „Acht Prognosen für 2008“, tatsächlich sind es eher vertraute Buffett-Weisheiten, die zu jeder Zeit passen.
1. Rezessionen können nicht dauerhaft vermiden werden. Knackpunkt sind aktuell die Arbeitsmarktdaten. Nimmt die Arbeitslosigkeit zu, steigt die Gefahr einer Rezession im kommenden Jahr. „It is the nature of capitalism to periodically have recessions“, sagt Buffett.
2. Wir werden künftige Rezessionen genauso überstehen wie vergangene Probleme. Schmerzhaft dürfte die Zwischenzeit dennoch sein. „We’ve got a wonderful economy… There’s never been anything like that in the history of the world. We live seven times better than the people did a century ago on average… We’ve had problems all along. If you look at the last century, we had that Great Depression and World War Two, we had the Cold War, we had the atomic bomb, but the country does well.“
3. Rezessionen bieten Chancen. „I made by far the best buys I’ve ever made in my lifetime in 1974. And that was a time of great pessimism and the oil shock and stagflation and all those sort of things. But stocks were cheap.“ Allerdings findet Buffett die aktuellen Kurse bei weitem nicht so günstig wie damals.
4. Nicht alle Aktien werden billig sein. Zeit sich treu zu bleiben: Buffet wird 2008 nur das kaufen, was andere nicht wollen.
5. Die Masse wird Fehler machen. Das passt zu Ratschlag 4.
6. Investoren werden fallende Kurse für negativ halten. Wer will es ihnen verdenken, wer investiert schon so langfristig wie Buffett. Trotzdem: „If they reduce the price of hamburgers at McDonald’s today I feel terrific. Now I don’t go back and think, gee, I paid a little more yesterday. I think I’m going to be buying them cheaper today. Anything you’re going to be buying in the future, you want to have get cheaper.“
7. In guten Zeiten werden schlechte Entscheidungen getroffen. Ein Seitenhieb auf die Bankenbranche.
8. Einer wilden Party mit einem üblen Kater werden weitere wilde Parties folgen. Anleger lernen nicht aus der Vergangenheit.
Und sonst? Links zum Selberstaunen!
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(Alibi-)Lösung für Sachsen LB erreicht.
Neuer Citigroup-Chef räumt auf.









Am 17. Dezember 2007 um 11:24 Uhr
Na sowas:
Buffett’s Berkshire Hathaway overvalued: Barron’s
Reuters
Sunday, December 16, 2007; 1:22 PM
NEW YORK (Reuters) - Berkshire Hathaway Inc (BRKa.N), the conglomerate built by billionaire investor Warren Buffett, could be overvalued, Barron’s reported on Sunday.
Barron’s estimates that Berkshire is worth about $130,000 a share, about 10 percent below the current level.
Because of its high price relative to its book value and earnings, Berkshire shares could be “dead money for at least a year,” the investor weekly said.
Barron’s said American International Group (AIG.N), Wells Fargo (WFC.N), and American Express (AXP.N) may be better values in the financial sector.
Wall Street is waiting for Buffett’s next move, and insurance broker Marsh & McLennan (MMC.N) might appeal to him, Barron’s said.
Berkshire stock closed on Friday at $143,000, up 38 percent from its 12-month low of $103,800 hit on February 27.
Am 18. Dezember 2007 um 14:04 Uhr
Auch ein Buffett kann irren. Nicht immer schön hochjubeln den Mann! Ich darf an sein Salomon-Investment erinnern. Ein Desaster. Er musste selbst den Laden übernehmen, um da noch was retten zu können. Und jetzt steckt er wieder bis zur Hutkrempe in Financials. Ich schicke mal ein stoßgebet nach oben.
Am 18. Dezember 2007 um 14:11 Uhr
Aber er hat Salomon gerettet!
Am 18. Dezember 2007 um 15:45 Uhr
Warren Buffett in klein:
Was im Großen erfolgreich funktioniert, geht auch im Kleinen: Die deutsche Beteiligungsgesellschaft GESCO macht von Wuppertal aus genau das, was der Value-Investor par excellence, Warren Buffett, von Omaha aus tut - in werthaltige, aber unterbewertete Unternehmen investieren.
Mehr dazu: http://www2.anleger-zirkel.de/tipps/value_investing/gesco_value_aktie_berkshire_hathaway_warren_buffett.html
Am 20. Dezember 2007 um 12:04 Uhr
Gesco? Soso… Acatis fällt mir noch ein. Jens Ehrhardt? Und Gottfried Heller nicht vergessen. Sonst noch deutsche Buffett-Freunde?