Zinsen runter
Einige Gedanken zur Leitzinssenkung in den USA:
- Die jüngste ist nicht die letzte, weitere werden folgen. Bis Sommer 2008 wohl noch vier weitere. Ziel: 3,25 Prozent.
- Der Dollar wird so weiter fallen. Eine Chance für die USA, sich aus der Krise „herausexportieren“ zu können.
- Der US-Arbeitsmarkt ist für Warren Buffet der Knackpunkt, ob sein Land in die Rezession rutscht oder nicht. Bislang stabil.
- Konsum ist ebenfalls stabil. Knackpunkt ist die „Upper-Middleclass“, die für 80 Prozent des Konsums verantwortlich ist.
- Problematisch ist die Kreditverknappung der Banken. Die anstehende Branchenkonsolidierung und -neuordnung könnte helfen.
Die Korrektur an Wall Street sollte daher nicht überbewertet werden. Nach zwei sehr guten Wochen, war ein Rückschlag überfällig. Optimisten bleiben long Aktien, long Euro, long Gold. Spekulanten setzen auf Finanzwerte.
Und sonst? Links zum Selberstaunen!
Suggestivumfragen befürworten Gehaltsobergrenzen für Manager. Dabei findet das selbst die „Taz“ absurd …
US-Finanzvorstände sind negativ wie noch nie. Kontraindikator? (Quelle: „Economist“)
![]()









Am 12. Dezember 2007 um 16:03 Uhr
Börse springt an:
… Fundamental wird der Markt von der Fantasie getragen, die Fed könnte mit alternativen Vehikeln jenseits des altbewährten Zinsinstruments für Liquidität sorgen. Unter anderem berichtet die “Financial Times”, bereits am heutigen Mittwoch könnte die Fed mit einer fundamentalen Überarbeitung ihrer Finanzinstrumente beginnen und dem Liquidität zuschießen.
Auch die Analysten der UniCredit sehen in der Senkung um “nur” 25 Basispunkte nichts Schlimmes: Sie machen im geänderten Sprachgebrauch der Fed die Chance auf einen weiteren Zinsschritt aus. So habe die US-Notenbank nicht mehr den Schlüsselhinweis benutzt, dass “die Risiken ausbalanciert” seien. Dies lasse die Tür für eine weitere Senkung um 25 Basispunkte schon im Januar offen… (Quelle: faz.net)
Am 20. Dezember 2007 um 12:07 Uhr
Die Notenbanken werden das in den Griff bekommen