… über Untergangspropheten
Versteh’ einer den Marc Faber! Anfang November noch, empfahl der Börsen-Untergangsprophet Gold-Investments. Heute tut er das Gegenteil: „I believe that a more meaningful correction in the price of gold is now underway“. Eine Begründung spart er sich jedoch. Zu sehen ist von der meaningful correction auch noch nichts.
Die Chart-Gläubigen unter uns dürften auch keine meaningful correction ausmachen. Vielleicht eine Wimpel-Formation? Dann würde es unter 780 Dollar brenzlig werden, und ab 815 Dollar wäre die meaningful correction schon Geschichte, bevor sie erst Realität wurde. Urteilen Sie selbst (ein Dank an CortalConsors für den Chart, bitte Chart anklicken).
Blümel hält es beim Gold mit Oscar Cabrera von Goldman Sachs, der für 2008 von einem durchschnittlichen Goldpreis von – mindestens! – 800 Dollar ausgeht, angehoben von 687 Dollar für das laufende Jahr. Nett ist dabei Cabreras Risiko-Verständniss: „We see upside risks to our forecast.“ Damit will er wohl sagen, dass er eher von 850 Dollar oder mehr ausgeht, aber dies vielleicht nicht sagen darf, weil sein Chef das Gegenteil behauptet …
Indes treibt die Sehnsucht der Anleger nach „wahren Werten“ exotische Blüten. In der heutigen „Süddeutschen Zeitung“ ist die Rede von ein Kilogramm (!) schweren Silbermünzen (nicht Barren) von den Cook Islands. Münze deshalb, weil hier nur sieben Prozent Mehrwertsteuer fällig werden, bei Barren dagegen 19 Prozent. Dass auf Silberminen-Aktien und Silber-Zertifikate keine Mehrwertsteuer fällig wird, ist bekannt?! Versteh’ einer die Verschwörungstheoretiker und Papiergeld-Untergangspropheten!
Und sonst? Links zum Selberstaunen!
Mein Freund Cramer findet: „Suprime blows up, so what?“
BHP Billiton kommt im Poker um Rio Tinto unter Zeitdruck.
Zu viel Schweinefleisch ist ungesund! Auch für Chinesen …
How big is it? Fantastischer Chart aus dem „Wall Street Journal“ (bitte Chart klicken).








