Ritter aller Länder
25 Milliarden Euro haben Fonds aus dem Nahen Osten (arabische Ritter) und Asien (chinesische Ritter) dieses Jahr in europäische und amerikanische Finanz-Unternehmen gesteckt. Und es wird noch mehr. Die chinesische Ping-An-Versicherung kauft sich jetzt für 1,8 Milliarden Euro beim holländischen Finanzdienstleister Fortis ein.
Genauso spannend die jüngste News aus Dubai: Die Investmentfirma Dubai International Capital verpflichtet drei ehemalige Konzernlenker für ihr Advisory Board – Helmut Panke, einst BMW-Chef, Jean-Pierre Garnier, einst Glaxo-Chef und Nobuyuki Idei, einst Sony-Chef.
„Die Ölstaaten wissen nicht wohin mit ihrer Kohle“, heißt es beim österreichischen „Wirtschaftsblatt“. Das ist natürlich grandioser Unsinn. Sie wissen ganz genau, wohin mit dem Geld. Weltweit wird investiert, in Unternehmen jeglicher Couleur, in welche, die in der Tinte sitzen, wie in Unternehmen mit Wachstumspotenzial. DIC etwa beteiligt sich beim Elektronikkonzern Sony, beim Hedgefonds Och-Ziff, beim Medizintechniker Alliance Medical, beim Spezialchemie-Unternehmen Almatis.
Die retten uns die Kurse, die Araber und Chinesen!
Und sonst? Links zum Selberstaunen!
Hedgefonds Citadel investiert in den krisengeschüttelten Onlinebroker E-Trade. Schnäppchenjäger!
Was das China von heute und das Japan der 80er-Jahre gemeinsam haben, analysiert die Deutsche Bank.
Ein Chart zum Staunen. Aus der New York Times.
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