Shop Till you Drop
Umsonst Sorgen gemacht? Amerika kauft ein wie eh und jeh. Am „Black Friday“, dem wohl einkaufswütigsten aller amerikanischen Feiertage, wurde acht Prozent mehr Umsatz gemacht als vor einem Jahr. Shop till you drop! Das weckt Erinnerungen: Ein T-Shirt mit diesem Sologan trug eine 16-jährige, picklige Amerikanerin Ende der 80er-Jahre, als sich der staunende Autor als unbedarfter 17-jähriger Austauschschüler in der amerikanischen Provinz umtat. Seltsam, was so alles im Gedächtnis haften bleibt …
Nehmen wir die Einkaufswut als Ausdruck des amerikanischen Way of life, und der wird weitergelebt, auch wenn die Hypothekenraten quälen, und auch wenn das vor wenigen Jahren erst erstandene Haus vielleicht bald den Eigentümer wechselt.
Die Fortsetzung dieses Way of Life beruhigt auch Asien. Nachdem an den dortigen Börsen in den vergangenen Wochen auch die Kurse gefallen waren (trotz der Decoupling-Theorie, die ich nach wie vor eisern vertrete), ging es heute steil nach oben. Der einkaufswütige Amerikaner stellt sich eben auch gerne eine Nintendo-Wii-Konsole neben den LG-Electronics-TV.
Und sonst? Links zum Selberstaunen!
Gewinne und Verluste der wichtigsten US-Unternehmen, akribisch zusammengetragen vom Wall Street Journal.
Sarkozy mit forschen Tönen. Très bien!
Rio Tinto mit neuen Plänen wider BHP Billiton.








