Das Kartell
BHP Billiton will Rio Tinto – die größte Minengesellschaft der Welt die drittgrößte. Macht zusammen ein 400 Milliarden Dollar schweres Imperium, wenn es denn zustand kommt.
Noch eindrucksvoller als die schiere Größe wäre die Marktmacht des Konzerns. Zusammen kontrollierten Sie beispielsweise 41 Prozent des Angebots an Kokskohle und 36 Prozent des Eisenerz-Marktes. Und rechnet man die brasilianische CVRD dazu, wäre der Eisenerz-Markt zu 80 Prozent an zwei Förderer vergeben. Da kommt einem die Vokabel „Kartell“ in den Sinn. Was da jetzt wohl schon auf den Fluren der zuständigen Ämter in Europa und den USA los ist!?
Es hätte aber auch sein Gutes: Eine Fusion senkt die Kosten. Und für all diejenigen, die die Übernahme eines für die Weltwirtschaft so wichtigen Konzerns durch eventuell feindselige Staatenfonds fürchten, wäre ein Zusammenschluss ein guter Abwehrmechanismus.
Fakt ist, die Konzentrationswelle im Rohstoff-Bereich ist noch nicht beendet. Das muss nicht immer Dimensionen wie im aktuellen Fall annehmen. Im Bereich Aluminium und Kupfer schlossen sich ja bereits Alcan und Alcoa zusammen, bei Nickel waren es Falconbridge und Xstrata, Inco und CVRD, Lionore und Norilsk. Und bei den Goldproduzenten verbandelt sich Glamis mit Goldcorp, Yamana mit Meridian, Bema Gold mit Kinross und Cambior mit IAMGold.
Gut für die Kursentwicklung der Aktien. Investiert bleiben.









Am 13. November 2007 um 12:59 Uhr
Der australisch-britische Rohstoffkonzern BHP Billiton hat bei den Aktionären abermals für eine Übernahme des Konkurrenten Rio Tinto geworben. Eine Kombination beider Unternehmen brächte insgesamt 3,7 Milliarden Dollar an Synergien mit sich
Am 14. November 2007 um 12:25 Uhr
Wer sagts denn! China spielt im Rohstoffpoker mit
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/126/id/323732/fm/0/SH/0/depot/0/