Brutalitäten
Die „Bild“ ist ja ganz aufgeregt: „So brutal wird alles teurer“ titelt sie und listet dann auf, was alles teurer wird wurde. Die Blockflöte etwa, in diesem Jahr 1,9 Prozent. Das ist erschreckend, oder auch nicht, weil ich jetzt – der Inflation sei es gedankt – Klein-Leonie dieses Instrument nicht mehr kaufen kann, und mir dadurch Ohrenschmerzen erspare. Und so auch den Gang zum teurer gewordenen Arzt.
Bundesbankchef Axel Weber ist nicht ganz so aufgeregt, sieht aber die Inflation bei eventuell drei Prozent bis Jahresende. Ob er deswegen einen Blockflötenkauf verschieben muss, ist allerdings nicht bekannt.
Jedenfalls wurde in der aufgeregten „Bild“ vergessen, was man denn da tun kann, wenn alles brutal teurer wird/wurde. Simply said: Nicht Bares ist wahres, sondern reales ist wahres: Rohstoffe, Immobilien und ja, auch die gute alte Aktie.
Konkret: Gold. Oder Goldminenfonds. Oder Immobilienfonds. Und auch wenn es mit der Inflation nicht so schlimm kommen sollte, Diversifikation hat noch nie geschadet. Mehr dazu gibt es am Sonntag, das Thema Inflation ist Titelgeschichte der kommenden €uro am Sonntag!
Und sonst? Toyota ist seinen Titel wieder los. Ob es an der bleifarbigen Farbe lag?








