Gold bei 3400 Dollar!
Wochenschluss. Zeit für ein Rätsel: Wer ist dieser Mann? Hier, und hier, und noch ein Foto, das beste, hier. Genau hinschauen … Friseurinnung? Durchaus möglich, aber nein. Latinopop-Barde? Hm, nein, auch nicht. Iglesias-Imitator? Zu jung dafür, also nein. Klaviervirtuose? Nicht schlecht, aber auch nicht. Also die Lösung: es ist Christopher Wood, Chefstratege vom Brokerhaus CLSA. Und abgesehen von seiner beneidenswerten Frisur hat er eine beeindruckende Vorstellung von der weiteren Entwicklung des Goldpreises.
3400 Dollar soll die Unze erreichen! Moment Mal, Mister Wood, aktuell sind wir bei roundabout 735 Dollar, und das ist ohnehin schon ein 28-Jahreshoch. So what? denkt sich wohl Wood, jedenfalls sieht er Schlimmes auf uns zukommen, eine ausgemachte Kreditkrise, nicht nur eine „simple“ Liquiditätskrise: „This is not a sub-prime crisis. Sub-prime has merely exposed the bigger scam of structured finance; a scam that is about pretending that bad credit is good credit.“
Mögliche Folge: Finanzmarktkollaps und Flucht in Gold.
Immerhin schafft er mit seiner 3400er-Prognose eines: weltweite mediale Beachtung. Respekt, Mister Wood!
Meine Kollegin Karen hat ja neulich den Goldpreis charttechnisch untersucht und ein Ausbruch aus einem Dreieck festgestellt (siehe Chart) … Schon mal ein positives Signal. Widerstände lägen bei 725 Dollar (wohl passé) und 760 Dollar. Von 3400 Dollar hat sie allerdings nichs gesagt.
Und sonst? Long Gold bin ich ja schon seit 2005 … oh yes!
Und sonst noch? Ich bin dann mal weg. Urlaub. Wie angekündigt, übernimmt mein zynischer Kollege ab Montag das Ruder (Und wie gesagt: Sie werden ihn nicht mögen!). Und wer es noch nicht weiß: Meine Reise geht an die Ostsee, Fischland Darß. Da kann zu der Jahreszeit doch auch nur ein hoffnungsvoller Optimist hinfahren. Wetter zur Stunde: bedeckt, 14 °C. Das wird schon noch!









