… über Sachsen
Eigentlich wollte ich mich zu der Thematik gar nicht äußern: Aber bei der SachsenLB hilft kein Staunen mehr, da kann man sich nur ärgern. Haben Sie schon mal auf deren Homepage geschaut? Dass der Laden gerade von den schwäbisch-badischen Kollegen übernommen wurde, wird gar nicht erwähnt. Stattdessen findet sich Geschwurbel zum „lebendigen Vogtland“. Was ist das denn?
Lebendig und risikolos, so präsentieren sich die „Banker”. Ihre Strategie: „generate high volume, low risk business“. Soso! Das geht doch an den Realitäten vorbei, was vermutlich daran liegt, dass die „Banker” eigentlich gar keine solchen sind. Wirklich wahr: die 20 Leute im Verwaltungsrat sind größtenteils Politiker. Lokalpolitiker.
Mit Verlaub – da staune ich dann doch wieder – verstehen die was vom Business?
Wissen Sie, was meine Kollege dazu sagt: „Da wird Dilettantismus straffrei ausgeübt.“ No further comment!
Und sonst: Die Aktie der Deutschen Bank ist fest … Wenn Buffett US-Banken kauft, könnten wir vielleicht …









Am 28. August 2007 um 14:08 Uhr
Wie kann es sein, dass eine deutsche Landesbank wie die Sachsen LB, die eigentlich deutsche Mittelständler finanzieren soll, in Hedgefonds investiert? Wie kann es sein, dass die kleinste deutsche Landesbank mit dem zwanzigfachen ihres Eigenkapitals in Irland ein Rad dreht, das grösser ist als das der Deutschen Bank?
Wie kann es sein, dass praktisch alle deutsche Landesbanken in hochriskante Finanzprodukte investieren und die entscheidenden Leute meist keine Ahnung haben, auf welche Risiken sie sich eigentlich einlassen? Wieso funktioniert die interne Risikokontrolle nicht und wieso versagt die politische Kontrolle ebenso wie die von der Politik gesteuerte Bankenaufsicht?