Rückblende

Kaum zu glauben: Schon 56 mal seit Start der Kolumne im Juni, durfte Blümel inzwischen staunen. Eine Menge für so eine kurze Zeit. Und weil das so eine herrlich unrunde Zahl ist, nehme ich sie zum Anlass, mal zu prüfen, was ich in der Vergangenheit so verzapft habe, und ob die Aussagen überhaupt noch gelten.

Warren Buffet war mir ja einige Male ein Anliegen (ich neige mein Haupt in Ehrfurcht), und er ist es heute erneut. Laut der Online-Ausgabe des „Wall Street Journal“ hat der gute Mann nämlich Interesse an der gebeutelten Countrywide Financial (leider ist der Artikel nicht kostenfrei zu haben, bei CNBC wird aber auch darüber berichtet). Das würde doch passen. Denn wie geschrieben, beherzigt a) keiner Buffets Investmentregeln besser als er selbst, und b) hat er ohnehin Lust auf Finanzaktien.

Das Thema China lässt mich auch nicht los. Zu Recht: Da berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg heute, dass künftig chinesische Privatanleger ihr Geld leichter im Ausland anlegen dürfen. Gut vor allem für den Börsenplatz Hongkong. Und gut für die Weltwirtschaft, denn die Volksrepublik öffnet sich nach und nach, nicht nur was das Geld der Privatanleger angeht. Dass es den Amerikanern dabei aber nicht schnell genug gehen kann, habe ich geschrieben: Sie rufen nach Protektionismus. Gefählich.

Dauerthema Energie: Im Moment fällt der Ölpreis, obwohl die Hurrikan-Saison in Nordamerika bevorsteht. An der Tatsache, dass dieVorräte an dem fossilen Energieträger endlich sind, ändert das aber nichts. Wie knapp, das zeigt der Streit um das Öl und Gas unter dem Polarmeer, um das sich inzwischen fünf Länder balgen.

Ich bin mir auch nicht ganz sicher, was es mit der Baustelle hinter unserer Redaktion auf sich hat. Da wird seit neun Monaten gewerkelt ohne dass sichtbare Fortschritte gemacht werden: Bohren die etwa nach Öl? Da wird doch ein Bohrturm errichtet!? Oder gibt es dort Ölsand? (Zum Vergrößern des Bildes bitte anklicken.)

Öl

Und sonst? Haribo ruft Mäusespeck zurück. Da haben doch sicher die Chinesen Schuld!

Und sonst noch? Kicker Rafael van der Vaarts Beine sind jetzt (wie prognostiziert) 22 Millionen Euro wert. Jede Wette, dass er doch noch zum FC Valenica geht!

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