Russische Manöver
Säbelrasseln gehört offensichtlich zu Wladimir Putins liebsten Hobbys. Und wenn der russische Präsidnet einmal nicht persönlich dazu kommt, rasseln die Vertrauten. Alexej Miller etwa. Der Gazprom-Chef droht dem Nachbarn Weißrussland – erneut – mit dem Zudrehen des Gashahns.
Aber Vorsicht mit den Schuldzuweisungen. Natürlich ist uns die russische Gutsherrenart ein Dorn im Auge. Meisterlich im Provozieren und Säbelrasseln sind aber auch die Weißrussen um ihren Präsidenten Alexander Lukaschenko. Die ließen schlicht und einfach die Zahlungsfrist für aufgelaufenen Erdgas-Rechnungen verstreichen.
Unterdessen steigen Öl- und Gaspreis munter weiter.
Wo waren wir? Die Weißrussen! So geht’s ja nun auch nicht. Angeblich wollen sie durch das Nichtzahlen günstigere Konditionen aushandeln. Eigenwillig. Das scheint vermessen, die Taktik wirkt auf westliche Menschen doch eher kontraproduktiv. Oder wer sitzt da wohl am längeren Hebel, pardon, Hahn?
Unterdessen steigen Öl- und Gaspreis munter weiter.
Gutsherr Putin will nahezu gleichzeitig seine Ländereien mehren. Er erhebt – erneut – Anspruch auf den Nordpol. Wir wissen warum, da lagern massig Rohstoffe. Auch Öl. Das wollen aber auch die Weißrussen, nein, tun sie nicht, aber es wäre eine zu schöne Story!
Dänemark und Kanada sind es, die ebenfalls Ansprüche auf das eisige Land erheben. Mit dem Unterschied, dass der säbelrasselnde Putin, diese Woche eine russische Fahne aufs begehrte Land spießen will. Das stimmt wirklich. Kein Witz. Meins! Meins! Meins!
Unterdessen steigen Öl- und Gaspreis munter weiter. 100 Dollar das Barrel schon in Sicht?









Am 3. August 2007 um 09:05 Uhr
Interessanter Artikel in der „Business-Week“: Warum Öl noch teurer werden könnte